Johnny Cash - Die Reise des Orpheus
Er ist der Mann, der immer schwarz trug: Johnny »The Man in Black« Cash, berühmtester Country-Sänger aller Zeiten, Idol und Rebell – eine Legende bereits zu Lebzeiten. Als er im Jahr 2003 starb, verlor die Musikwelt einen ihrer größten Helden. Er hat sich bei Häftlingen und Präsidenten, bei Indianern und Soldaten Zuneigung und Respekt verschafft und besonders bei Frauen eine weltweite Anhängerschaft gefunden. Johnny Cash versteckt die Ups and Downs seines Lebens nicht, sondern verwandelt sie auf der Bühne in ungekünstelte Songs. So simpel seine Musik anmutet, seine Songtexte sind düstere Poesie.
Als einsamer alter Mann blickt Johnny Cash auf sein Leben zurück: Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen auf den Baumwollfeldern in Arkansas, der frühe Unfalltod des Bruders Jack im Sägewerk, als Soldat in Deutschland stationiert, Erfolg, Amphetaminsucht, Abstürze und Comebacks, seine zerrüttete Ehe mit Vivian Liberto und die leidenschaftliche Liebe zu June Carter – ein Leben zwischen Ruhm und Abgrund, immer auf der Suche nach Freiheit, ein Leben voller Widersprüche, in dem Gott ebenso eine Rolle spielt wie der Teufel.
